Der Siebdruck

Beim Siebdruck kommt ein feinmaschiges Textilgewebe zum EInsatz. Die Farbe wird mithilfe eines Rakels auf dem Sieb, in welchem das Textilgewebe gepannt ist, verteilt und durch die Struktur auf den Artikel gedrückt. Flächen, die nicht bedruckt werden sollen werden durch eine Schablone  geschützt. Das Verfahren lässt so großflächige Druckmotive zu, wie zum Beispiel auf kompletten Segmenten von Schirmen, und bietet hohe Farbintensität. Vorraussetzungen dafür sind sowohl glatte als auch flache Oberflächen. Die leicht grobe Textilstruktur erklärt, warum feine oder sehr kleine Motive nur bedingt möglich sind. Bei mehrfarbigen Motiven bedarf zuvor einer kurzen Abstimmung bzgl. der Umsetzbarkeit mit unseren Mitarbeitern.

Vorteile:

  • Großflächige Druckmotive realisierbar
  • Hohe Farbintensität
  • Umsetzbar auf verschiedensten Materialien
  • Widerstandsfähiger und langlebig

 

 

Siebtransfersdruck

Beim Siebtransferdruck wird die Farbe nicht direkt auf das Textil gedruckt. Vom zu druckenden Motiv werden Transferbögen angefertigt, die sich in bis zu 6 Farben (auch sonderfarben wie Gold oder Neon) herstellen lassen. Die Transferbögen werden dann mit einer Transferpresse auf das Textil übertragen. Dieses Druckverfahren eignet sich für die Stückzahlen zwischen 10 und 200 Textilien und kann für verschiedene Untergründe wie Baumwolle, Polyester, Nylon oder sehr dehnbare Stoffe hergestellt werden. Ein großer Vorteil dieser Drucktechnik ist es, dass nicht eine große Stückzahl von Textilien auf einmal gedruckt werden muss, sondern dass zuerst eine gewisse Menge von Transferbögen hergestellt wird, und diese dann nach und nach verbraucht werden können. Als Beispiel lässt z.B. ein Handwerksunternehmen einene Satz T-Shirts von 50 Stück für seine Mitarbeiter herstellen. Es werden aber 100 Transferdrucke bestellt und bezahlt, so dass später im Jahr mit den restlichen 50 Bögen noch Sweatshirts bedruckt werden können. Der Kunde erhält durch die Staffelmenge von 100 Drucken natürlich somit einen sehr guten Preis. Die Bögen können in verschiedenen Größe produziert werden, und können je Textil mit z.B. 2 Motiven für Vorder- und Rückseite besetzt werden, so dass z.B. ein kleines Brustlogo und ein größerer Rückenaufdruck als nut ein Druckbogen abgerechnet werden.

   
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